Wirtschaftsanwalt/Wirtschaftsanwälte
Wirtschaftsanwalt. Wie wird man Wirtschaftsanwalt?
Wirtschaftsanwalt in einer großen Wirtschaftskanzlei zu sein
ist nicht zuletzt wegen des hohen Anfangsgehalts für viele
Studenten, Referendare und Berufsanfänger der
Traumberuf.
Spannende Fälle bietet aber nicht nur "die
Großkanzlei". Neben großen Kanzleien gibt es eine große
Zahl mittelgroßer und kleiner Sozietäten bis hin zu
hochspezialisierten "High End"-Einzelanwälten in Boutiquen,
die individueller und eigenständiger als ihre Kollegen in
den "law firms" mit Hunderten von Wirtschaftsanwälten
leben.
Wichtigstes Kriterium bei einer Bewerbung zum
Wirtschaftsanwalt ist natürlich die Examensnote; Soft
Skills wie Teamfähigkeit und Flexibilität, perfektes Englisch,
Zusatzqualifikationen und Post-Graduierten-Studien wie MBA und
LLM oder ein Doktortitel werden jedoch immer wichtiger. Guter Jurist zu sein reicht jedoch nicht. Gerade
die Verknüpfung an den Schnittstellen zum wirtschaftlichen
Denken ist die Basis für einen erfolgreichen
Wirtschaftsanwalt; der Wirtschaftsteil der FAZ sollte für
angehende Wirtschaftsanwälte kein Buch mit sieben Siegeln
sein.
Auch der Focus auf zukunftsträchtigen Bereichen wie IP und IT
ist ein Pluspunkt; früh sollte man sich also spezialisieren,
ob mit europarechtlichem Begleitstudium wie in Würzburg,
wirtschaftsrechtlicher Ausbildung in
Bayreuth oder gezielter Spezialisierung im
Referendariat. Viele Wege führen zum Wirtschaftsanwalt!